Die Occupational Safety and Health Administration des US-Arbeitsministeriums hat landesweit rund 10,2 Millionen US-Dollar an Susan-Harwood-Schulungszuschüssen an 67 Organisationen vergeben, wie die Behörde am 1. Oktober 2026 bekanntgab, um Schulungen zur Gefahrenerkennung und -prävention für Arbeitnehmer und Arbeitgeber zu finanzieren.
Schwerpunkt auf besonders gefährdeten Kleinunternehmen
Die über das seit Langem bestehende Susan Harwood Training Grant Program der OSHA vergebenen Zuschüsse sollen von Ausbildern geleitete Schulungen sowie die Entwicklung unterrichtsfertiger Lehrmaterialien zu Gefahrenbewusstsein, Prävention und Kontrollen unterstützen. Die OSHA erklärte, die Förderung lege besonderes Gewicht auf Kleinunternehmen in Branchen mit hohen Verletzungs-, Erkrankungs- und Todesfallraten, und dass etwa ein Dutzend der Zuschüsse gezielt für Absturzsicherungsschulungen für Bauarbeiter im Wohn- und Gewerbebau in Bundesstaaten wie Florida, Pennsylvania und Texas vorgesehen seien.
Ursprünge des Programms
Das Programm ist nach Dr. Susan Harwood benannt, die 17 Jahre bei der OSHA Sicherheitsrichtlinien zu Benzol, Formaldehyd, durch Blut übertragbaren Erregern und Bleibelastung im Bauwesen entwickelte und die Baumwollstaub-Norm der Behörde verfasste, der zugeschrieben wird, die Byssinose unter Textilarbeitern praktisch ausgerottet zu haben.
Die Zuschüsse setzen ein wiederkehrendes Muster der OSHA fort, gemeinnützige Gruppen, Arbeitgeberverbände, Gewerkschaften, Stammesorganisationen und Colleges zu finanzieren, um Sicherheitsschulungen direkt an gefährdete Arbeitskräfte zu vermitteln, statt sich allein auf Durchsetzungsmaßnahmen zu verlassen. Die Empfänger wurden in der ursprünglichen Ankündigung nicht einzeln aufgeführt, und die vollständige Liste der geförderten Organisationen wurde über die Mitteilung der Behörde hinaus nicht unabhängig verifiziert. Weitere Entwicklungen im Bereich Arbeitsschutz werden im SectechMedia-Archiv für Technologienachrichten dokumentiert.

Schreibe einen Kommentar