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  • Deutschlands BSI startet Ausschreibung für Hintergrundentfernungs-Technologie in neuem Biometrie-Benchmark

    Deutschlands BSI startet Ausschreibung für Hintergrundentfernungs-Technologie in neuem Biometrie-Benchmark

    Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) ruft Entwickler dazu auf, Software zur Hintergrundentfernung und gerätebasierte Lösungen für einen neuen Benchmark zu Gesichtsbildern einzureichen. Das BGR-PROJECT, kurz für Background Removal Benchmark, soll laut BSI eine „repräsentative und technisch fundierte Auswahl“ aktueller Algorithmen zur Hintergrundentfernung für eine standardisierte Bewertung zusammenstellen; Einreichungen sind bis zum 27. November 2026 möglich.

    Warum Hintergrundentfernung für Passfotos wichtig ist

    Die Hintergrundentfernung trennt eine Person von ihrer Umgebung in einer Fotografie, sodass das Motiv auf einen einheitlichen, neutralen Hintergrund gesetzt werden kann, wie es Standards für Identitätsdokumente wie ISO/IEC 39794-5 und ICAO Doc 9303 für maschinenlesbare Reisedokumente vorschreiben. Diese Spezifikationen sollen verhindern, dass ablenkende Schatten, Muster oder Objekte hinter dem Kopf einer Person die für die biometrische Identitätsverifizierung genutzte Bildqualität beeinträchtigen. Das BSI weist darauf hin, dass die Aufgabe einfach klingt, technisch jedoch anspruchsvoll ist: Es gilt, exakt zu bestimmen, wo eine Person endet und der Hintergrund beginnt, ohne Artefakte einzuführen, die die Qualität des Gesichtsbilds mindern.

    Was der Benchmark messen wird

    Nach dem Sammeln der Einreichungen plant das BSI, daraus einen Benchmark zu erstellen, der Werkzeuge zur Hintergrundentfernung hinsichtlich Genauigkeit und Konsistenz bewertet und Pass- sowie Ausweisdokument-Ausstellern und Biometrie-Anbietern eine standardisierte Vergleichsmöglichkeit bietet, statt sich allein auf Herstellerangaben zu verlassen.

    Quellen und weiterführende Informationen